Nachhaltigkeit

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Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt auch bei Unternehmen immer mehr an Bedeutung. So machen auch wir uns als CHANGE3D GmbH Gedanken, was wir zu diesem Thema Beitragen können. Die Additive Fertigung bietet dabei viel Potential und Möglichkeiten.

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Wenig Abfall

Einer der grössten Vorteile im 3D-Druck ist die additive Verarbeitung der Materialien. Konventionelle Fertigungsverfahren hingegen arbeiten subtraktiv. Das heisst, am Ende immer Material übrig bleibt. Dieses Material muss schlussendlich entsorgt oder recycelt werden. Im 3D-Druck wird grundsätzlich nur soviel Material verbraucht, wie für die Herstellung der Teile nötig sind. Dadurch entsteht sehr wenig Abfall und es kann ressourcensparend produziert werden. Einige Technologien haben zudem noch folgende Besonderheiten:

  • Im FDM fällt häufig sogenanntes Stützmaterial an. Dieses Material wird nach dem Druck entfernt und kann an sich nicht mehr weiterverwendet werden. Allerdings entsorgen wir dieses Material nicht einfach, sondern sammeln es und geben es wenn möglich zum Kunststoffrecycling. Zudem verdrucken wir grundsätzlich nur sogenannte „Refill-Spools“. Normalerweise kommt das Material auf einer Kunststoffrolle, die am Ende entsorgt wird. Unser Material wird ohne diese Rolle geliefert. Stattdessen legen wir das Material für den Druck in eine Rolle ein, die immer wieder verwendet werden kann.
  • In den Pulverbett-Verfahren wird meist der gesamte Bauraum mit Material gefüllt. Allerdings wird beim Druckvorgang nicht das ganze Material verarbeitet. Aufgrund der thermischen Belastung kann dieses Pulver nur bedingt nochmals verwendet werden. Es gibt jedoch eine Auffrisch-Rate, um altes Pulver und neues Pulver zu mischen. Damit kann das alte Pulver weiter verwendet werden und wird nicht einfach entsorgt.
Markus Grimm
Markus ist Mitgründer und Geschäftsführer der CHANGE3D GmbH.