3D-Scan

Inhaltsverzeichnis

Dank dem 3D-Scannen können Gegenstände originalgetreu und hochpräzise digitalisiert und in eine 3D-Datei umgewandelt werden. Diese Datei kann dann weiter optimiert oder für die Produktion im 3D-Druck eingesetzt werden.

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Wie funktioniert 3D-Scannen?

Beim 3D-Scannen wird die Oberfläche eines Bauteils gescannt und in eine digitale Datei umgewandelt. Doch wie funktioniert das genau? Was steckt dahinter und was muss alles berücksichtigt werden?
Es gibt zwei verschiedene Arten bzw. Technologien, wie ein Gegenstand gescannt werden kann:

Strukturiertes Licht/Lasertriangulation

Bei dieser Technologie wird von einer Lichtquelle entweder strukturiertes Licht (weiße oder blaue Lichtstrahlen) oder Linien (beim Laser) ausgestrahlt. Der projizierte Lichtstrahl wird auf der Oberfläche des zu scannenden Gegenstands verzerrt und reflektiert. Diese Reflektion wird vom Scanner durch eine Kamera aufgezeichnet. Anhand dieser Verzerrung kann anschliessend die Scan-Software berechnen, wie die Oberfläche im Raum angeordnet ist. Durch diesen Prozess werden millionen Datenpunkte gesammelt. Am Ende bilden diese Daten eine Punktwolke, woraus schlussendlich ein Polygonnetz generiert werden kann. Dieses Polygonnetz ist die 3D-Datei, welche weiter bearbeitet oder direkt für den 3D-Druck eingesetzt werden kann.

Diese Technologie ermöglicht das detailgetreue und hochpräzise Digitalisieren von Gegenständen. Auch wir setzten diese Technologie erfolgreich ein. Alles was dafür benötigt wird, ist das originale Bauteil.

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Time-of-Flight

Anders, als bei der Technologie mit strukturiertem Licht oder Laser werden hier Laserimpulse ausgesendet. Diese Impulse werden von der Oberfläche reflektiert und vom Scanner wieder erfasst. Dabei wird die Zeit gemessen, zwischen dem Senden des Impulses, bis er wieder reflektiert wird. Anhand dieser Zeit und der konstanten Lichtgeschwindigkeit kann dann die Entfernung der Oberfläche zum Scanner ermittelt werden. Auch hier werden Millionen solcher Messungen in kürzester Zeit durchgeführt und daraus eine Punktwolke generiert. Diese Punktwolke kann anschliessend auch wieder in eine 3D-Datei umgewandelt werden. Wie die Funktionsweise bereits vermuten lässt, eignet sich diese Technologie nur für sehr grosse Gegenstände oder sogar Gebäude und Landschaften. Die Technologie ermöglicht das schnelle Erfassen von grossen Oberflächen, jedoch in geringerer Auflösung.


Was muss ich für einen 3D-Scan berücksichtigen?

Für das beste Ergebniss sollte dieses Bauteil möglichst vollständig und unbeschädigt sein. Ist dies nicht der Fall, wird auch die Beschädigung im Scan abgebildet. Allerdings können wir die Datei im Nachgang mit ein wenig Aufwand auch reparieren.

Damit die Oberfläche beim Scan möglichst gut erfasst werden kann, darf sie nicht glänzen oder stark reflektieren. Ist dies der Fall, kann das strukturierte Licht von der Kamer nicht richtig aufgenommen werden. Ist die Oberfläche dennoch glänzend, wird sie mit einem Mattierungslack lackiert. Dieser ist nicht dauerhaft, sondern löst sich nach einer Weile wieder auf, um das Bauteil nicht zu beschädigen.

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Damit wir Ihnen für den 3D-Scan ein Angebot unterbreiten können, brauchen wir idealerweise das Originalbauteil. Am besten senden Sie uns das Bauteilan folgende Adresse:

CHANGE3D GmbH
Glarnerstrasse 88
8854 Siebnen SZ

Markus Grimm
Markus ist Mitgründer und Geschäftsführer der CHANGE3D GmbH.